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Die Hoopflow Trainerausbildung

Der Abschluss der Hoopflow Trainerausbildung ist mittlerweile über einen Monat her. 

Zu Beginn der Ausbildung habe ich einen Beitrag geschrieben, warum ich die Ausbildung beginne. (Den Artikel findet ihr hier) Zu Ende des Artikels habe ich euch einen Abschlussbericht versprochen und hier kommt er nun. 

Wie war die Ausbildung? Hat sie mir etwas gebracht?

Wie geht es jetzt weiter?

Der Aufbau

Es handelt sich bei der Trainerausbildung, um eine Online-Ausbildung über 10 Wochen. Jede Woche wird ein neues Modul freigeschaltet und man kann es sich selbst ständig erarbeiten. Ergebnisse und Austausch findet zeitgleich in der dazugehörigen Facebook Gruppe statt. Zusätzlich gibt es mehrere Live Termine, in denen Fragen geklärt werden und zwei Übungsterminen mit Trickerklärungen. 

Ich hatte also gut die Möglichkeit die Ausbildung in meinen Tagesablauf unterzubringen. 

Ich bin auch voller Motivation in die Ausbildung gestartet und hab wöchentlich die Module abgearbeitet. Nur zum Ende hin, bin ich durch den Umzugsstress hier etwas in Vollzug geraten. Aber ich habe dann für die Abschlussprüfung den letzten möglichen Termin gewählt und konnte so ohne Zeitdruck die fehlenden Module am Ende nachholen. 

Vom Aufbau her hat sich die Ausbildung also gut eingefügt.

Was hat mir die Ausbildung gebracht

Viel wichtiger als der Aufbau ist die Frage, habe ich etwas gelernt und hat sich das Ganze für mich gelohnt.

 

Enorm positiv fällt hier als erstes die Gruppendynamik aus. Wir hatten eine tolle Truppe, die zusammen die Ausbildung gemacht hat, halten jetzt auch noch Kontakt und der gemeinsame Austausch war wirklich super. Hier werden Tipps und Tricks ausgetauscht und sich gegenseitig ermutigt. Das ist nicht alltäglich und dafür feiere ich euch alle. Ich freue mich sehr, Teil einer Gruppe sein zu können, die gemeinsam die Leidenschaft zum Hoopdance verbindet.

Hoopflow Trainerinnen Treffen in Köln
Hoopflow Trainerinnen Treffen in Köln

Bei einer Ausbildung ist es ganz natürlich das manche Punkte für einen spannender sind als andere.

So war für mich der rechtliche Teil mit Themen wie Selbstständigkeit etc. nicht sonderlich spannend. Was aber einfach daran liegt, dass ich durch insanity firedance nun schon seit Jahren angemeldet bin. 

Und obwohl es insanity firedance nun schon seit Jahren gibt, haben mich Themen wie die Logogestaltung wieder gecatcht. 

Denn in all den Jahren hatten wir nie ein wirklich passendes Logo. 

Insane Flow Shop hat letztes Jahr ein eigenes Logodesign erhalten - insanity firedance wurde dabei außen vor gelassen. 

Als immer mehr Teilnehmerinnen ihre Logos vorgestellt haben, kam also auch in mir noch mal der Wunsch auf, doch ein Logo für uns zu haben. Also habe ich mich an die Gestaltung gemacht, mir Feedback dazu geben lassen und noch mal alles neu gemacht :-) bis zu unserem nun finalen Logo, das ihr auf der Seite sehen könnt. 

Wichtig war mir das man erkennt, dass die beiden Teile zusammen gehören, daher findet man die Tänzerin vom Insane Flow Shop auch im Logo von insanity firedance wieder. (Schreibt mir gerne in die Kommentare wie euch das neue Logo gefällt)

 

Es gab direktes Feedback von den anderen Kursteilnehmern und von Isabella von Hoopflow. 

So konnte man schauen, wie etwas wirkt und Kritik und Verbesserungsvorschläge direkt aufnehmen. Nicht nur zum Logo, sondern auch zu Trickerklärungen und ähnlichem.  

 

Ich habe gelernt, welche Lerntypen es gibt und welcher ich selber bin. Wie ich auf unterschiedliche Lerntypen eingehe und Tricks erkläre. 

Wichtigste Erkenntnis

Für mich die wichtigste Erkenntnis: Ich muss nicht perfekt sein, zum Unterrichten. 

Ich muss nicht alles können, um anderen Menschen Hoopdance beizubringen. 

Ich muss nur mehr Können als meine Teilnehmer. 

 

Ich kann schon einiges im Bereich Hoopdance und das kann ich auch weiter geben und anderen Menschen näher bringen. 

Ich muss mich nicht kleiner machen als ich bin.

Hat es sich gelohnt

Zu unterrichten konnte ich mir früher überhaupt nicht vorstellen. 

Jetzt habe ich bereits meinen ersten Workshop absolviert und es fühlte sich völlig richtig an dort zu stehen und den Teilnehmerinnen die einzelnen Aktionen aus dem Hoopdance beizubringen. 

Ich freue mich mit jedem Teilnehmer, wenn etwas klappt :-)

 

Für mich hat sich die Ausbildung gelohnt:

  • weil ich mich traue ein Angebot zu formulieren und damit nach draußen zu gehen
  • weil ich gelernt habe, wie ich einen Kurs strukturiere
  • weil ich jetzt weiß, wie ich mich auf Kurse und Workshops vorbereite
  • um Kontakte zu knüpfen

 

Ob man unterrichten möchte, ob man dafür extra eine Ausbildung braucht, das muss am Ende jeder für sich selber wissen. Mir persönlich hat die Ausbildung Spaß gemacht und ich finde es gut, diesen Anfang genommen zu haben und diesen Weg nun einzuschlagen.

Bei meinem ersten Workshop beim Esv Meiderich
Bei meinem ersten Workshop beim Esv Meiderich

Wie geht es jetzt weiter?

Aktuell plane ich meinen zweiten Workshop beim ESV Meiderich, einen Workshop bei einem Junggesellinenabschied und meinen ersten Hoopjam.

Es hat sich also bereits einen Monat nach der Ausbildung einiges getan und ich denke es wird auch noch mehr kommen. 

Ich habe einen neuen Reiter auf der Webseite aufgenommen, wo ich aktuelle Kurstermine bekannt geben werde. 

 

Ich weiß jetzt, ich unterrichte gerne und werde dies weiterhin anbieten.

 

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