Selbstportrait

Selbstportraits sind eine interessante Spielart in der Fotografie, die in Zeiten von Lockdown und Kontaktbeschränkungen eine besondere Ära feiert. Aktuell ist es schwierig sich in der People-Fotografie auszuleben. Fremde Menschen treffen ist auf Grund der aktuellen Situation nicht ratsam. Dadurch ergibt sich neben der Natur-Fotografie die Möglichkeit sich dem Selbstportrait zu widmen.

Und ich meine hier keine Selfies, die man selbst mit dem Handy in der Hand macht, sondern Bilder, die mittels Fernauslöser geschossen werden können.

Selbst-Portraits bieten eine wunderbare Möglichkeit sich auch aktuell fototechnisch kreativ auszuleben.

Dabei spielt die Technik eine eher untergeordnete Rolle. Heutzutage kann fast jedes Smartphone super Bilder machen. Man benötigt nur einen Fernauslöser und ein Stativ dazu.

 

Nun muss man sich überlegen welchen Hintergrund man dafür wählt. In den eigenen vier Wänden wird sich bestimmt ein passendes Fleckchen dazu finden. Manchmal bieten sich auch Flächen an, die man im ersten Moment gar nicht bedenkt, so ist ein Teil meiner Selbstportraits stehend auf meinem Bett entstanden, da die Tapete dort einen schönen Hintergrund darstellt. Das ich dabei auf meinem Bett stehe, sieht man auf Grund des Bildausschnittes nicht. Natürlich könnt ihr Selbst-Portraits auch grundsätzlich draußen anfertigen, aber ich nutze gerne die Ruhe meiner eigenen Wohnung dafür. Ihr müsst euch draußen bewusst sein, dass euch Menschen zu schauen können. 

Vorteilhaft ist es natürlich, wenn ihr euch selbst im Display sehen könnt, so könnt ihr vor Aufnahme des Bildes schon entscheiden, ob euch der Bildausschnitt, eure Pose und Mimik gefällt. Danach könnt ihr euch die Bilder anschauen und entscheiden, ob sie euch gefallen oder Posen leicht verändert nachholen. So kann man auch wunderbar verschiedene Posen ausprobieren und sich austesten.

Ich finde diese Art des Fotografierens sehr schön, da man eben schon direkt sieht, wie etwas wirkt und nicht auf die Handhabe und das Auge von jemand anderem angewiesen ist.

Wichtiger als die Technik ist für gute Bilder das Licht. Achtet also auf die richtige Ausleuchtung des Settings und welchen Bildausschnitt ihr wählt, dass nicht etwas im Bild ist, dass ihr dabei gar nicht haben möchtet.

Auf meine letzten Bilder hat sich zum Beispiel ein Pinguin geschlichen, weil ich erst zu spät gemerkt habe, dass der Kopf im Bild zu sehen ist.

Wenn man sich für Fotografie interessiert ist es also vor allem aktuell eine interessante Möglichkeit sich kreativ auszutesten, vielleicht mit Make Up rum zu spielen.

Es ist alles erlaubt, was einem einfällt.
Das Schöne daran ist ja auch, wenn es euch nicht gefällt, müsst ihr es niemandem zeigen und wirklich nur ihr habt es gesehen.

Das wichtigste ist sowieso immer, dass man Spaß dabei hat.

 

Also ich habe auf jeden Fall Spaß dabei und ich denke die Ergebnisse lassen sich sehen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren.

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